Kooperation Wiking Kiel und DLRG Rendsburg

Kooperation Wiking Kiel und DLRG Rendsburg

Die DLRG Rendsburg und Wiking Kiel haben seit kurzem eine strategische Partnerschaft um von zusätzlichen Trainingszeiten, Infrastruktur und zusätzlichen Sportlern zu profitieren.


Dadurch haben die Rettungssportler der DLRG Rendsburg ab einem bestimmten Leistungsstand die Möglichkeit ihre Anzahl an Trainingseinheiten mit Hilfe gesonderter Konditionen auszuweiten.

Den Rendsburger Rettungssportlern vom SV Wiking Kiel steht nun freitags Abend eine Bahn im Kieler Hörnbad zur Verfügung. Weiterhin wird im Anschluss an diese Stunde in den normalen Trainingsbetrieb des SV Wiking Kiel bei Trainer Denis Voß gewechselt. Hier wird sich vor allem im Bereich der Ausdauer verbessert, da Rettungssportler in aller Regel vornehmlich Sprinter und somit im Bereich der kurzen Strecken angesiedelt sind.

Insbesondere das Training auf einer 50m Bahn ist in Schleswig-Holstein eine Rarität, da aber immer wieder Wettkämpfe national wie international auf der sogenannten Langbahn stattfinden, fällt die Umstellung für die Rettungssportler in Zukunft einfacher. Angeschoben wurde das ganze durch den Leiter für Schwimmen, Retten und Sport der DLRG Rendsburg Jugend, Sven Harder, sowie dem Jugendvorsitzenden der DLRG Rendsburg, Tom Matzen. Dieser ist selber Mitglied in beiden Vereinen und zeigte sich erfreut, dass aus losen Gedankenspielen eine feste Partnerschaft geworden ist.


Darüber hinaus wird der Rettungssport einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht, da im gut besuchten Hörnbad mehr Menschen die Gelegenheit erhalten die Trainingsarbeit der DLRG hautnah miterleben zu können. Somit haben auch die Sportler vom SV Wiking Kiel die Möglichkeit sich für die Arbeit und das Training der größten, freiwilligen Wasserrettungsorganisation zu begeistern und die Gelegenheit einmal bei der DLRG "reinzuschnuppern".


Die neue Kooperation zwischen dem Rettungssportbereich der DLRG Rendsburg und dem Schwimmverein Wiking Kiel soll für Synergieeffekte in beiden Vereinen sorgen, so Jugendvorsitzender Tom Matzen.

Auch der Sportliche Leiter des SV Wiking Kiel Denis Voß betont, dass alle Seiten nur voneinander profitieren können.




Mit dieser Kooperation betreten beide Vereine Neuland und die angestrebte, positive Entwicklung kann erst in einigen Monaten bewertet werden. Fest steht aber, dass vielen Talenten in beiden Vereinen die Perspektive gegeben wird, sich sportlich und gesellschaftlich weiter zu entwickeln. Nun ist der Nährboden geschaffen worden, mit noch mehr harter Arbeit, höhere Ziele zu erreichen.