Junioren Rettungspokal 2019

Junioren Rettungspokal 2019

Vom 27.-30.06.19 maßen sich die besten Juniorinnen und Junioren des Rettungssports in Halle an der Saale. Dort fand der sogenannte Junioren-Rettungspokal (JRP) statt, für den jeder Landesverband sechs weibliche, sowie sechs männliche Teilnehmer nominiert. Für das Team aus Schleswig-Holstein wurden mit Lena Sörensen und Lasse Petersen zwei Sportler der DLRG Rendsburg für diesen wichtigen Wettkampf ernannt. Beide erbrachten im laufenden Wettkampfjahr durchgehend positive Leistungen, wodurch ihre Nominierung wohl verdient war.
In Halle traten die Sportler der einzelnen Landesverbände zunächst zwei Tage im Freigewässer an, worauf zwei Tage im Pool folgten. Es standen verschiedene Sprintdisziplinen an Land auf dem Programm. Darauf folgten weitere Disziplinen mit Boards und Rettungskajaks, welche auch Ski genannt werden, auf dem Wasser. Lasse Petersen zeigte in der Disziplin Boardrace bereits im Vorlauf eine sehr gute Leistung, wodurch er sich im Finallauf erneut präsentieren durfte und unter den antretenden Sportlern den 12. Platz erreichte. Die Damenstaffel mit Lena Sörensen startete in der Disziplin Rescue Tube Rescue Race, bei der zunächst ein Schwimmer zu einer Bojenkette schwimmt und daraufhin von einem zweiten Schwimmer von dort mit einem Gurtretter, dem sogenannten "Tube", zurück zur Startlinie gezogen wird. Die Staffel qualifizierte sich mit ihren Leistungen aus dem Vorlauf für das B-Finale, das sie darauf solide gewannen und sich somit den 7. Platz sicherten.
Nach den beiden Freigewässertagen zeigten sich die Sportler des Team Schleswig-Holsteins überwiegend positiv gestimmt, da sie durch viele Finalteilnahmen bereits einige Punkte für den Landesvergleich gesammelt hatten.
Am frühen Samstagmorgen startete der erste Wettkampftag im Pool. Die Vorläufe von vier Einzelstrecken wurden geschwommen, sowie die Vorläufe zweier Staffeln. Für die beiden Rendsburger Schwimmer galt dieser Vormittag als sehr anstrengend, da fast jede Disziplinen geschwommen wurde. Trotz des strengen Zeitplanes konnten sie ihre Leistungen abrufen und gute Zeiten erschwimmen. So geschehen in der Disziplin "100 Meter Lifesaver". Hierbei geht es darum mit Flossen und Gurtretter ausgestattet, eine Rettungspuppe nach der Hälfte der Strecke aufzunehmen, und diese mit Hilfe des Gurtretters zum Ziel zu bringen. Petersen erschwamm sich eine Bestzeit von 1:05;23 und erreichte mit dieser einen Platz im B-Finale, in welchem er einen starken 7. Platz belegte. Lena Sörensen schwamm im Vorlauf bereits so stark, dass sie sich sogar ein Platz im A-Finale sichern konnte. Am Nachmittag trat sie in diesem an und maß sich mit den acht besten Juniorinnen Deutschlands dieser Disziplin. Schlussendlich schwamm Sörensen eine Zeit von 1:10;86 und belegte den 5. Platz der Wertung von über 45 antretenden Sportlerinnen.

Darüber hinaus schwammen beide Sportler in weiteren A- und B-Finals in den Staffeln und kämpften dort um die besten Platzierungen mit. Das Team aus Schleswig-Holstein belegte in der Vergleichswertung der Landesverbände nach vier anstrengenden und spannenden Wettkampftagen den 7.Platz, womit sie sich im Mittelfeld wiederfinden konnten. Lena Sörensen und Lasse Petersen hoffen nun im nächsten Jahr auf eine erneute Nominierung durch die Landestrainer zu diesem wichtigen Wettkampf, um sich noch einmal mit dem besten Nachwuchs des nationalen Wettkampfrettungssports messen zu dürfen.