Weltmeisterschaft 2018

Weltmeisterschaft 2018

Die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft ist neben den Olympischen Spielen sicher eines der größten Ziele, die sich ein Sportler setzen kann. Wenn diese Weltmeisterschaften dann auch noch im Mutterland des ausgetragenen Sports stattfinden, und dieses Land am anderen Ende der Welt liegt, ist das Ziel umso ambitionierter und die Aufregung um ein Vielfaches höher. Jonas Koch von der DLRG Rendsburg hat sich dieses Ziel gesetzt und vertritt sein Team bei den Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen. Hierfür reist er am Freitag etwa 16.000 Kilometer um die Erde in das australische Adelaide, um in den drei Disziplinen 2oo Meter Hindernisschwimmen, 100 Meter Kombinierte Rettungsübung sowie 50 Meter Retten einer Puppe auf die Jagd nach Bestzeiten zu gehen. „Natürlich ist nicht nur die reine Teilnahme an der WM mein Ziel. Ich versuche meine Bestzeiten in den Vorläufen noch einmal zu verbessern und mich in einen Finallauf zu schwimmen“ erzählt Koch. „Die internationale Spitze ist schon sehr schnell und technisch wahnsinnig gut ausgebildet. Da werde ich alles geben müssen.“

Bereits 2016 ist Koch bei der WM in den Niederlanden gestartet. Damals mit einem kompletten Team, dass aus maximal sechs männlichen und sechs weiblichen Teilnehmern bestehen darf. „In diesem Jahr begleitet mich nur mein Bruder Julian. Er ist Trainer, Team Manager und seelische Stütze in einem“, so Koch. „Die Kosten für den Flug und die Unterbringung muss man ja selbst bezahlen und für viele des Teams, gerade als Student oder Schüler, schwer aufzubringen. Ich habe dafür recht lange gespart und das Startgeld bezahlt Gott sei Dank der Verein.“

Die beiden Koch-Brüder werden nach der WM natürlich ausnutzen, dass sie schon am anderen Ende der Welt sind und sich Australien noch ein paar Wochen anschauen. „Wir wollen gerne die Gegend um Adelaide erkunden und hoch zum Rand des Outbacks fahren“, sagt Jonas.

Die Wettbewerbe laufen bereits mit den Nationalmannschaften, Jonas Starts in der Vereinswertung beginnen ab dem 30. November. Weitere Informationen zum Event sowie einen Livestream gibt es unter www.lifesaving2018.com