Lifesaving Cup & Youngstar Cup Eckernförde 2018

Lifesaving Cup & Youngstar Cup 2018

Am 09.06.2018 bot sich den Einheimischen und Touristen wiedermal ein Spektakel am Eckernförder Hauptstrand. Über 300 Sportlerinnen und Sportler stürzten sich ins Meer und schwammen, paddelten oder liefen um die Wette.

Mit dabei war auch in diesem Jahr ein großes Team der DLRG Rendsburg. Erfreulicherweise konnten insgesamt vier Mannschaften gestellt werden.

Den Anfang machten die „Youngstars“. Zunächst musste im Board Race gepaddelt werden,  in welchem es gilt, kniend oder liegend, zwei Bojen mittels eines Boards zu umrunden. Lasse Petersen war in seiner Altersklasse nicht zu schlagen und sicherte sich den Tagessieg. Neben den Routiniers wie Hannah Bockholt, Melina Harder, Oliver Wolst oder Bjarne Langmaack, konnte zudem ein neues Gesicht mit Michelle Ahlburg Erfahrung bei ihrem ersten Strandwettkampf sammeln. Auch in der älteren Klasse waren  mit Lars Mädge und Jakob König wieder zwei erfahrende junge Sportler am Start die vor allem im Beach Flags bzw. Board Race überzeugen konnten. Durch einen starken Run-Swim-Run Lauf in welchem Hannah Bockholdt den dritten Platz erreichte, konnte die junge Sportlerin noch auf den 3. Platz der Gesamtwertung in der Altersklasse 11/12 weiblich springen. Den gleichen Platz erkämpfte sich Oliver Wolst, der sich ebenfalls mit der letzten Disziplin dem Run-Swim-Run den verdienten Lohn abholen durfte.

Lasse Petersen erreichte in der Altersklasse 13/14 männlich souverän den 1. Platz.

Platz 7 in der Gesamtwertung erscheint umso beeindruckender, wenn bedacht wird, dass die Rendsburger in einigen Altersklassen gar nicht erst am Start waren.

Bei den Erwachsenen hieß es, sich gegen die bundesweite Konkurrenz zu behaupten. So reisten Sportler aus Halle an der Saale, Celle oder auch Berlin an um am Eckernförder Strand ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen. Umso erfreulicher waren die Ergebnisse der Rendsburger Sportler. Trotz geringen Trainingsaufwands, vornehmlich durch infrastrukturelle Mängel am Standort Rendsburg, konnten einige Überraschungen gelingen. So wurden die Herren in der Mannschaftswertung zweimal Dritter und einmal Zweiter. Auch im Einzel ging die Erfolgssträhne weiter. Im Oceanman wird sowohl geschwommen, mit dem Board gefahren und mit dem Rettungskajak gepaddelt. Hier konnten sich die Rendsburger Herren über drei Finalqualifikationen freuen. Patrick Taube, Lukas Schnödewind und Tom Matzen sicherten sich eines der begehrten Tickets. Für Schnödewind reichte es am Ende sogar zu Platz 3. Matzen wurde 10 und Taube 13. Das Highlight des Tages zeigte sich aber im Beachflags. Dort liegen die Teilnehmer auf dem Bauch, während hinter ihnen Stöcker in den Sand gesteckt werden. Auf Kommando dürfen sich die Teilnehmer umdrehen und versuchen einen Stab zu erreichen. Ganz im Stile der Reise nach Jerusalem muss jede Runde mindestens ein Teilnehmer das Feld verlassen, weil er keinen Stab erreicht hat.

Bei den Frauen erreichte die Titelverteidigerin Olivia Binde souverän das Finale und konnte sich auch dort durchsetzen. Hierbei bewies sie einmal mehr ihre Klasse in dieser Disziplin und zeigte keine Nerven. Bei den Herren erreichten von 6 Starten gar 5 das Finale der besten 16. Auch dort lief es erfreulich gut, sodass am Ende Platz 10 für Lukas Schnödewind, Platz 9 für Phillip Strack, Platz 8 für Tom Matzen, Platz 4 für Jerry Tucker und sogar Platz 3 für Bo Jesper Gerth heraussprang. Alles in allem ein herausragendes Ergebnis für das Rendsburger Herrenteam welches unter Beweis stellte, dass es nicht nur schwimmen kann.

Gerth erreichte zudem das Finale im Ski Race und paddelte sich auf einen starken 15 . Ebenso erreichte Lennart Schnödewind im Board Race das Finale und konnte sich am Ende  13 Platz sichern.

Der Lohn der guten Leistung war Platz 2 für das Herrenteam in ihrer Wertung.