Sommerfest 2017

Kooperation von DLRG Rendsburg und Schauburg

 

Wer dieser Tage in das Kino Schauburg ging, wunderte sich vielleicht ein wenig. Überall liegen Flyer der DLRG Rendsburg aus. Wer dann sogar noch den neuen „Baywatch“ im Kino schaut, wird im Vorspann ein kurzes Video aus der alltäglichen Arbeit der DLRG zu sehen bekommen.

Mittels dieser Kooperation wollen die örtlichen Rettungsschwimmer auf sich aufmerksam machen und zeigen, dass die Akteure des Kinofilmes im echten Leben auch vorhanden sind, lediglich ohne Explosionen und Jet-Ski Verfolgungsjagden.

„Unser Ziel ist es, den Menschen näher zu bringen, wer am und im Wasser auf sie aufpasst. Außerdem wollen wir natürlich Werbung machen und Interesse wecken. Bei uns kann man sich jederzeit über unsere Internetseite für eine Probestunde eintragen lassen, an der Boots-oder Tauchgruppe teilnehmen oder Wettkämpfe im Bereich des Rettungssports austesten.
Unsere Taucher bilden eine der besten Gruppen im Norden und unsere Bootsgruppe ist beispielsweise für die Absicherung und den reibungslosen Ablauf des SH.Netz Cups zuständig.

Unsere Jugend bildet Kinder und Jugendliche aus und bringt ihnen das Schwimmen bei. Auch unternehmen wir dort gemeinsame Fahrten und nehmen erfolgreich an Wettkämpfen teil, so ist die DLRG Rendsburg mittlerweile einer der besten Rettungssportvereine in Norddeutschland.“, erzählt Tom Matzen, Sprecher der DLRG Rendsburg.

Die Vielfältigkeit ist es was den Verein und den Sport ausmacht. Die DLRG Rendsburg zeigt sich auch verantwortlich, in Zusammenarbeit mit Plietsch und Stark, Flüchtlingen das Schwimmen beizubringen. „Dies ist ein wichtiger Beitrag unsererseits, um beizutragen, dass die Kinder und Jugendliche ein Stück weiter integriert werden, denn nicht nur die Sicherheit steht im Fokus, sondern auch das Erleben von Gleichberechtigung und Akzeptanz. Wir fördern somit unsere multikulturelle Gesellschaft, welche unser aller Ziel sein dürfte“, so weiter Matzen.

Umso mehr freuen sich die Rettungsschwimmer der DLRG Rendsburg,  dass das Kino Schauburg gleich offen für eine Kooperation war und sogleich eigene Ideen und Vorschläge eröffnete. „Dies sehen wir keinesfalls als Selbstverständlichkeit an und wir freuen uns, dem Kino Schauburg einen solch hilfsbereiten Partner gefunden zu haben,“ endet  Matzens Schlussresümee.