Trophy Störitzsee

Freiwassersaison startet

Am brandenburgischen Störitzsee wurde  der 1. Teil der dreiteiligen Wettkampfserie „Trophy“ ausgetragen. Insgesamt nahmen 32 Mannschaften aus 13 Bundesländern an diesem Wettkampf teil. Für viele der Rettungsschwimmer ist diese Wettkampfserie gleichzeitig die Vorbereitung auf die im September in Holland stattfindende WM.

 

Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Neben der Schnelligkeit beim Schwimmen und Laufen kommt es für die Sportler vor allem darauf an, bestimmte Geräte zur Wasserrettung wie den Gurtretter, das Rettungsski und das Rettungsbrett bestmöglich zu beherrscht. Das Wettkampfprogramm umfasst bei der DLRG Trophy für Frauen und Männer jeweils fünf Einzel- und drei Staffeldisziplinen. Die Königsdisziplin ist ein Triathlon aus Brandungsschwimmen, Rettungskajak- und Rettungbrett-Rennen ( Oceanman bzw. Oceanwoman genannt).

 

Die Rettungsschwimmer des Damenteams ( Anna Szilinski, Berit Iwersen, Catharina Zimmermann, Insa Petersen und Sophia Loy) schafften nur 1. Finaleinzug in den Mannschaftswettkämpfen. Sie belegten im Finale des Wettkampfes Oceanwomen den achtzehnten Platz. Für das Herrenteam um Paul Wiesner, Lennart Schnödewind, Nils Ole Petersen und Tom Matzen verliefen die Mannschaftskämpfe dagegen besser. Sie schafften in 2 von 3 Mannschaftsdiziplinen den Einzug ins Finale. In der Gurtretterstaffel belegten sie abschließend den 8. Platz und im Oceanman den elften Platz. In den Einzeldisziplinen lief es für die Rendsburger besser. Nach den kräftezehrenden Vorläufen erreichten Lennart Schnödewindund Berit Iwersen im Surf Race das Finale. Hier belegte Iwersen den achtzehnten und Schnödewind einen dreizehnten Platz. Dieses bedeute die ersten 4. Punkte für das Rendsburgerschwimmteam. Die nächste Hoffnung auf Punkte keimte durch das Erreichen des Zwischenlaufes in der Diziplin „Beach Flag“ von Nils Ole Petersen und Tom Matzen auf. Petersen schied jedoch in diesem Lauf aus. Matzen hingegen schaffte den Einzug ins A-Finale und war somit unter den besten 8 Schwimmern. In diesem Finale wurde er durch seine Vereinskollegen laut stark angefeuert. Er erreichte am Ende den 5. Platz und holte hierdurch dreizehn Punkte für das Team. Dieses  bedeutete auch, dass Matzen der beste Sportler der DLRG Rendsburg wurde. Insgesamt erreichte die DLRG Rendsburg mit ihrer Punktzahl den 19.Platz von 33 Mannschaften. Trotz teilweiser Ernüchterung blieben auch einige Lichtblicke. Die Schwimmer zogen das Fazit, bis zum nächsten Wettkampf müssen wir noch an einigen Kleinigkeiten arbeiten, damit die nächste Platzierung besser wird.