DLRG Cup 2015

DLRG Cup 2015

Der "DLRG Rescue-Cup" in Warnemünde hat sich zu einem der am besten besuchten Einladungsturniere in Freigewässern entwickelt. Mehr als 300 Rettungsschwimmer traten an - darunter internationale Konkurrenz aus mehreren europäischen Staaten: Dänemark, Niederlande, Schweden und die Schweiz.  An der größten europäischen Freigewässerveranstaltung des Rettungssports nahmen neben den Nationalmannschaften auch 50 Mannschaften aus Gliederungen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft teil. An diesem Wettkampfhöhepunkt des Sommers  nahmen auch 12 Rettungsschwimmer der DLRG Rendsburg teil. Komplettiert wurde das Team vom Teammanager Felix Schmachtenberg und Trainerin Katharina Winkelmann.

Trotz des starken Teilnehmerfeldes konnten einige gute Ergebnisse erzielt werden und viel Erfahrung gesammelt werden.
Am ersten Wettkampftag wurde mit der Run-Swim-Run Disziplin gestartet. Auf einem besonders langen und anspruchsvollen Kurs wurde das Niveau deutlich. Die Rendsburger Sportler Lennart Schnödewind, Tom Matzen, Anna Szilinski, Kristina Apelt und Catharina Zimmermann kamen in den Vorläufen nicht über Platzierungen im 20er Bereich hinaus.

In der nachfolgenden Disziplin Beachflags zeichneten sich vor allem die weiblichen Teilnehmerinnen als sehr stark ab. Die drei Damen Sophia Loy, Catharina Zimmermann und Kim Möller erreichten allesamt die Zwischenläufe. Bei den Herren schied Lukas Schnödewind bereits im Vorlauf aus, jedoch erreichte Tom Matzen wie die Damen den Zwischenlauf. Die Zwischenläufe fanden erst am Abend unter Flutlicht statt.

Anschließend wurde noch das Board Race ausgetragen. Lennart und Lukas Schnödewind kamen im Einzel in den Zwischenlauf, waren hier aber angesichts der großen Konkurrenz, jedoch chancenlos.
In der Mannschaftsdisziplin Board Rescue Race  erreichten die Schnödewinds das B-Finale und wurden dort 7,dass war abschließend der 15. Platz von allen Startern. Das Damenteam scheiterte in dieser Disziplin bereits im Vorlauf. Im Einzel erreichte nur Möller die Zwischenläufe. Der einzige Teilnehmer im Ski Race Marc Neubauer schied bereits im Vorlauf aus.

Am späten Abend fanden die Beachflags Läufe statt. Von den noch 4 verbliebenen Rendsburgern erreichten Kim Möller und Tom Matzen das Finale. Dort wurde Möller zunächst zu einer tragischen Figur als ihr eine Sportlerin unabsichtlich und unglücklich auf ihren linken Arm sprang. Dadurch erlitt sie, wie sich später herausstellte, einen Ellen und Speichenbruch. Der Wettkampf war für sie beendet. Dennoch wurde der Sportlerin der 14 Platz zu bestimmt. Nach der längeren Wettkampfunterbrechung musste Matzen in seiner besten Stranddisziplin antreten und  wurde nach spektakulären Läufen starker 13. Dies war die beste Einzelleistung eines Rendsburger Sportlers an diesem Wochenende.

Am nächsten Tag stand noch die Tubestaffel am Start, dort erreichten die Herren das B-Finale wurden jedoch aufgrund eines Frühstarts disqualifiziert. Die Damen mussten schon im Vorlauf die Segel streichen.

Bei der Königsdisziplin dem Oceanman war das Ziel der Rendsburger Sportler das Ziel zu erreichen. Für die sonst am Binnengewässer trainierenden Sportler erschwerten ungewöhnlich große Wellen den Start. Lukas Schnödewind, Tom Matzen und Timo Starck erreichten trotzdessen das Ziel und holten nach einem langen Parkour den verdienten Lohn.

Am Ende des Wettkampfes belegte das Rendsburger Team den 20. Platz von 47 teilnehmenden Mannschaften. Die besten Einzelplatzierungen erreichten von 123 teilnehmenden Damen Kim Möller als 43. und von 143 Herren Tom Matzen als 45.