Deutschlandpokal 2014

Deutschlandpokal 2014

Bronzemedaille für das DLRG Team Schleswig-Holstein 

Zum 23. Mal fand der Internationale Deutschlandpokal in Warendorf statt. Er

bildet jährlich den Schluss- und einen Höhepunkt der Rettungssportsaison in Deutschland. An den Wettkämpfen nahmen 11 Nationalmannschaften mit ihren rund 100 Aktiven und die besten Athletinnen und Athleten der DLRG Landesverbände sowie deren besten Junioren teil.  Die DLRG Nationalmannschaft gewann insgesamt sieben Golmedaillen und holte sich damit den Titel. Höhepunkte waren der Sieg Danny Wiecks über 50 Meter Retten in neuer Weltjahresbestzeit von 28,25 Sekunden und der Weltrekord der Männer in der Puppenstaffel in einer Zeit von (1:05,51 Minuten).

Einmal mehr bewies das Team Schleswig-Holstein, dass es zu den besten Rettungsschwimmverbänden in Deutschland gehört. Hinter Sachsen-Anhalt und Westfalen belegte das nördlichste Bundesland den dritten Platz. Das Team überzeugte vor allem durch seine Ausgeglichenheit, aber auch durch ein besonderes gemeinsames Auftreten. Die Mannschaft ist der Star und nicht der Einzelsportler, in der Staffelwertung waren die Damen in diesem Jahr der beste Landesverband. 

Drei Rendsburger Nachwuchstalente starteten beim internationalen Deutschlandpokal in Warendorf. Olivia Binde* und Lennart Schnödewind konnten zum ersten Mal das besondere DP Flair genießen. Binde ging über 50 Meter Retten (0:43,65 Minuten), 200 Meter Hindernis (2:44,68), 100 Meter Retten mit Flosse (1:08,95) und 200 Meter Superlifesaver (2:54,21) an den Start. Lennart Schnödewind konnte in den Disziplinen 50 Meter Retten (0:37,29), 100 Meter Kombinierte Rettungsübung (1:21,93),100 Meter Retten mit Flosse (0,58,60), 100 Meter Lifesaver (1:04,08) und 200 Meter Superlifesaver (2:44,04) mit souveränen Zeiten überzeugen. Über die 50 m Retten (0,33:95) konnte der Junior Tom Matzen, der bereits zum zweiten Mal an diesem Wettkampf teilnahm, einen neuen Landesrekord in der AK 17/18 aufstellen. Mit dieser Zeit war er der schnellste Athlet des gesamten Teams aus Schleswig-Holstein. In der Platzierung war dieses der 7.Platz von insgesamt 42 internationalen Teilnehmern.

Weitere persönliche Bestzeiten erreichte er  in 100 Kombinierte Rettungsübung (1:17,84), 100 Meter Retten mit Flossen (1:00,85), 200 Meter Superlifesaver (2:39,86) und 100 Meter Lifesaver (1:03,73).

Das Landestrainerteam bedankte sich bei ihren Schwimmer. "Vielen Dank an euch und wir sind stolz, dass ihr es geschafft habt, die Bronzemedaille wieder in das Land „zwischen den Meeren“ geholt zu haben. 

 

 

*Olivia Binde startet ab dem 1.1.2015 für die DLRG Rendsburg