WM Australien 2012

DLRG-Weltmeisterschaft: Zwei Rendsburger in Australien

 Rendsburg. Felix und Tim Schmachtenberg erfüllten sich einen Traum: Die beiden Rendsburger Rettungsschwimmer nehmen an der "Rescue 2012" in Australien teil. "Die Weltmeisterschaften sind für uns der absolute Höhepunkt in unserer aktiven Schwimmerlaufbahn", sagen beide unisono. Am nächsten Dienstag (13. November) wird es dann für das Bruderpaar ernst, dann kämpfen sie in der Interclubwertung um Edelmetall.


Beide durchliefen eine ähnliche Laufbahn: Ab 1997 starteten sie für die DLRG Rendsburg, wo Trainer Timo Norden sie betreute. Später trennten sich ihre Wege: Tim Schmachtenberg schloss sich der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Warendorf an. In der Qualifikationsphase verpasste er nur knapp den Sprung in die Nationalmannschaft: "Ich habe mich in allen Bereichen des Rettungssports in diesem Jahr enorm verbessert. Das habe ich vor allem Trainerin Susanne Ehling zu verdanken. Ein sehr umfangreiches und intensives Krafttraining bei Hauptfeldwebel Arthur Jankowski war unabdingbar, um die gute Form zu erreichen", beschreibt Tim Schmachtenberg seine Vorbereitungsphase.

Sein älterer Bruder hingegen hatte nicht so viel Glück: Erst wurde seine Trainingsgruppe aufgelöst und dann zwangen ihn Muskelverletzungen immer wieder zu Zwangspausen. "Des Weiteren nimmt mein Studium viel Zeit und Energie in Anspruch. Aufgrund all dieser Umstände habe ich mich auch entschieden, mich ausschließlich auf die 100 Meter Lifesaver zu konzentrieren", erklärt Felix.

Vom 16. November bis zum 18. November finden dann die Freigewässerwettkämpfe im Golf St. Vincent statt. Hier wird Felix bei den Beach Flags, 90 Meter Strand Sprint und beim Surf Race antreten. Sein Bruder Tim, der in diesem Jahr nicht für die DLRG Rendsburg an den Start geht, sondern für die DLRG Schloss Holte-Stuckenbrock, hat sich viel vorgenommen. "Mein Ziel ist es, in mindestens zwei Einzeldisziplinen ins Finale einzuziehen und mit jeder Staffel um die vorderen Plätze zu kämpfen. In der Tube Relay haben wir mit dem amtierenden Weltmeister Tobias Knoll gute Chancen. Mit einem Auge schielen wir sogar auf eine Staffelmedaille."

 

Quelle: http://www.shz.de/sport/lokaler-sport/landeszeitung/artikeldetails/artikel/dlrg-weltmeisterschaft-zwei-rendsburger-in-australien.html